Donnerstag, 25. Mai 2017

Recht ... für Dummies

Gewohnt knapp, aber fundiert, helfen die ...für Dummies-Bücher auch bei juristischen Fragen:

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Freitag, 19. Mai 2017

Zwei Literaturtipps - Zwei Familienschicksale

Zwei lesenswerte Neuerscheinungen dieses Frühjahrs mit ähnlicher Thematik für Literaturinteressierte möchten wir euch ans Herz legen:


"Alma" von Dagmar Fohl
 
 
Aaron und Leah, deutsche Juden, müssen 1939 ihre neugeborene Tochter Alma zurücklassen, als sie per Schiff versuchen, in den USA Zuflucht zu finden. Eine grausame Odyssee nimmt ihren verhängnisvollen Lauf. Sie finden in keinem Land sichere Aufnahme und geraten in die Fänge der Nationalsozialisten. Ein berührender Roman um das Thema Krieg und Flucht und die Suche nach der Tochter, geschrieben aus der Sicht des Vaters Aaron, liest sich der erschütternde Roman wie ein atemlos erzählter Tatsachenbericht. Ein schmaler Roman, schnörkellos erzählt von Dagmar Fohl.
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"Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa
 
 
Amal und Hammoudi sind jung, schön und privilegiert, und sie glauben an die Revolution in ihrem Land. Doch plötzlich verlieren sie alles und müssen ums Überleben kämpfen. Sie fliehen. Ein erschütterndes, direktes und unvergessliches Buch. Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird. Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird. Dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wiederbegegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen. Olga Grjasnowas Romane erinnern uns immer wieder daran, dass es nicht nur diese eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern sehr viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Ihr neues Buch ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit. Ein beeindruckender Roman über die Situation der Flüchtlinge, detailgetreu, packend, lebendig geschrieben, so, wie man sich die schwierige Lage von diesen Menschen, nicht zuletzt aufgrund von Fernsehberichten, vorstellt.
 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Pocketbook Aqua neu aufgelegt

Gerade erst wurde an dieser Stelle eine gewisse Verarmung des E-Reader-Marktes beklagt, der sich immer weiter reduziert auf Kindle und Tolino ... gäbe es da nicht das schweizer Pocketbook - zuletzt im Herbst 2016. Bereits im März 2014 brachte die Firma das Modell "Aqua" auf den Markt, ein wasser-, sand- und staubresistentes Modell. Jetzt erscheint eine verbesserte Neuauflage, wie bei eBook-Fieber.de und PAPIERLOS LESEN gemeldet wird.

Wie der Name schon sagt: ein Modell mit einer gewissen Unempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse, was natürlich seinen Preis hat; denn deshalb muss auf die Erweiterungsmöglichkeit mit Speicherkarten verzichtet werden. Aber wer schöpft schon 8 GB bei einem E-Reader wirklich aus? Dafür gibt es den so selten gewordenen Kopfhöreranschluss. Und bei 180 Gramm Gesamtgewicht keine müden Hände.

Wichtigster Unterschied zum Vorgängermodell: die Beleuchtung! Gutes Kaufargument: das Preis-Leistungs-Verhältnis! Auch wenn es bei neuen Modellen anscheinend nur noch um graduelle Verbesserungen geht und die großen Überraschungen ausbleiben, warten wir nun gespannt auf die ersten Tests zum neuen Modell.

Montag, 15. Mai 2017

Laaaangweilig!



Der Markt für E-Book-Reader hat sich in den letzten Jahren immer mehr konzentriert: Sieht man einmal von Geräten für Spezialanwendungen (mit Spezialpreisen) und zwei, drei exotischen Marken ab, dann sind da zum einen nur noch die Kindles von Amazon (die bekanntlich die Angebote der Onleihe bis auf eine kleine Ausnahme nicht nutzen können), sowie daneben die Tolinos. Und ein kleines Segment mit Pocketbooks.

Bislang waren da noch die Kobos. Doch nachdem Kobo Ende letzten Jahres Tolino übernommen hat, zeichnet sich nun eine weitere Marktverarmung ab. "Ab jetzt nur noch Tolino: Rakuten schiebt Marke Kobo in Deutschland aufs Abstellgleis" titelt der Blog e-book-news. Kobo verzichtet auf die Herausgabe neuer Geräte zugunsten der Tolinos. Das ist unternehmensstrategisch nachvollziehbar, aber sehr bedauerlich. Denn wenn zwei sich den Markt aufteilen, dann fehlt der echte Wettbewerb, die technische Weiterentwicklung geht langsamer und die Hersteller verspüren keinen so großen Preisdruck mehr... Schade für uns Verbraucher!